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Hautleim TYPE 64
Inhalt: 25 kg
Hautleim TYPE 64 - starke Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird kristallin (gemahlen) geliefert. 315 Bloom / 115 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien für Gummierungsbeschichtungen für die Buchbinderei Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: ca. doppelte Klebkraft wie Knochenleim Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 295 - 355 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~95.000 Viskosität: min. 115 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,6 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 1,6 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (7,97 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 8,13 €*
199,30 €*
Hautleim TYPE 300 (Technische Gelatine)
Inhalt: 25 kg
Hautleim TYPE 300 - normale Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird in Pulverform (gemahlen) geliefert. 200 Bloom / 70 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien Furnierarbeiten und Intarsien Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: etwas höhere Klebkraft wie Knochenleim Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 185 - 215 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~45.000 Viskosität: min. 70 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,8 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 14 % Fettgehalt: max. 1,2 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (6,73 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 6,74 €*
168,37 €*
Hautleim TYPE 340
Inhalt: 25 kg
Hautleim TYPE 340 - starke Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird kristallin (gemahlen) geliefert. 353 Bloom / 130 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien aufgrund der hohen Viskosität für grobes und schadhaftes Holz Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: mehr als die doppelte Klebkraft wie Knochenleim Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 325 - 375 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~115.000 Viskosität: min. 130 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,6 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 1,8 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit     150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:     500 g Leim     mit     500 g Wasser für 5 kg:    2,5 kg Leim     mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (8,38 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 8,39 €*
209,61 €*
Hautleim spezial TYPE 400 (Technische Gelatine)
Inhalt: 25 kg
Hautleim spezial TYPE 400 - sehr starke Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird in Pulverform (gemahlen) geliefert. 430 Bloom / 160 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien Konstruktionsverleimungen aufgrund der hohen Viskosität für grobes und schadhaftes Holz Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: stärkste Klebkraft aller Glutinleime Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 400 - 460 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~125.000 Viskosität: min. 160 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,5 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 2 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (9,21 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 9,13 €*
230,22 €*
Hautleim TYPE 460
Inhalt: 25 kg
Hautleim TYPE 460 - starke Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird kristallin (gemahlen) geliefert. 315 Bloom / 115 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien für Gummierungsbechichtungen für die Buchbinderei Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: ca. doppelte Klebkraft wie Knochenleim Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 295 - 355 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~95.000 Viskosität: min. 115 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,6 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 1,6 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (7,97 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 8,13 €*
199,30 €*
Hautleim TYPE 490
Inhalt: 25 kg
Hautleim TYPE 490 - normale Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird kristallin (gemahlen) geliefert. 180 Bloom / 60 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien Furnierarbeiten und Intarsien Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: etwas höhere Klebkraft wie Knochenleim Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 155 - 210 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~42.000 Viskosität: min. 60 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,0 - 7,0 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,5 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 1 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (6,60 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 6,59 €*
164,93 €*
Hautleim spezial TYPE 666
Inhalt: 25 kg
Hautleim spezial TYPE 666 - sehr starke Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird in Pulverform (gemahlen) geliefert. 430 Bloom / 160 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien Konstruktionsverleimungen aufgrund der hohen Viskosität für grobes und schadhaftes Holz Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: stärkste Klebkraft aller Glutinleime Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 400 - 460 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~125.000 >Viskosität: min. 160 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,5 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 2 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (9,21 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 9,13 €*
230,22 €*
Hautleim spezial TYPE 840 (Technische Gelatine)
Inhalt: 25 kg
Hautleim spezial TYPE 840 - sehr starke Klebkraft Dieser Hautleim (Lederleim) ist ein hoch qualitativer Glutinleim, er wird in Pulverform (gemahlen) geliefert. 430 Bloom / 160 Millipoises       Was bedeutet Bloom und Millipoises? Ideal geeignet für: Holz, Papier, Leder und viele weitere Materialien Konstruktionsverleimungen aufgrund der hohen Viskosität für grobes und schadhaftes Holz Restaurationen, reversible Verklebungen, althergebrachte Arbeitsweisen Ausgehärteter Leim lässt sich hervorragend schleifen und hat keinerlei Einschränkungen beim Beizen, Lackieren oder Ölen des Holzes. Keine Verfärbungen, auch nicht bei gerbstoffreichen Hölzern (z.B. Eiche, Akazie) oder empfindlichen Hölzern (z.B. Ahorn). Technische Daten: stärkste Klebkraft aller Glutinleime Glutin-/Protein-/Collagen-Anteil: min. 80 % Gallertfestigkeit: 400 - 460 Bloomgramm Durchschnittliche Molekülmasse ~125.000 Viskosität: min. 160 Millipoises pH-Wert der Mischung: 5,5 - 7,5 (neutral) Rest-Asche-Anteil: max. 4,5 % Restfeuchtigkeit bei Auslieferung: ∼ 10 - 15 % Fettgehalt: max. 2 % Untersucht nach DIN EN ISO 9665 Herstellung von verarbeitungsfertigem Leim: Nach der Vorbereitung lässt es sich mit diesem Leim schnell und einfach arbeiten. 1. Leim quellen lassen (60 min - 3 h): Das Granulat in ein rostfreies Behältnis (Glas, Kunststoff, Edelstahl) geben und dem trockenen Leim kaltes Wasser (20°C) zugeben. Das Wasser muss den Leim komplett bedecken. Destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, um die Bakterienbelastung gering zu halten. Empfohlenes Mischungsverhältnis zum Quellen: 1 Gewichtsteil Leim mit 1 Gewichtsteil Wasser für 100g:      50 g Leim    mit        50 g Wasser für 300g:    150 g Leim    mit      150 g Wasser für 500g:    250 g Leim    mit     250 g Wasser für 1 kg:      500 g Leim    mit     500 g Wasser für 5 kg:     2,5 kg Leim    mit    2,5 kg Wasser Quellzeit: ~ 60 Minuten, max. - 3 Stunden Gequollener Leim sollte keinesfalls länger als 36 Stunden bis zur Aktivierung stehen. Verarbeitung in einem Rührwerk: Das Quellen kann durch mechanische Arbeit (Rührwerk) und warmes Wasser beschleunigt werden. Der trockene Leim wird dem Wasser beim Rühren langsam zugegeben. Bei schnelldrehenden Rührwerken kann die Rührzeit (Einweichzeit) auf min. 1/2 Stunde reduziert werden. 2. Erwärmen (schmelzen bzw. aktivieren): Schonend im Wasserbad erwärmen auf min. +30°C bis max. +60°C. Keinesfalls über +65°C. Dadurch wird der Zellstoff gelöst. Das erwärmte Material unter leichtem Rühren homogenisieren. 3. Abkühlphase: Die Mischung über Nacht gut verschlossen im Kühlschrank (Gemüsefach) lagern, das Material geliert wieder vollständig. 4. Leim zur Verarbeitung erwärmen: Verarbeitungstemperatur des Leims ist etwas über +50°C. Beim ersten Erwärmen die auf dem Leim entstehende Haut entfernen. 5. Der Leim ist nun einsatzbereit: Empfohlene Warmhaltevorrichtung ist ein Babyflaschenwärmer, dazu können für den Leim Konservengläser verwendet werden. 6. Nach Beendigung der Arbeit den Leim wieder gut verschließen und kühl lagern: Empfehlung: im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. 7. Für eine erneute Verwendung den Leim wieder erwärmen. Ab dem 2. Erwärmen ist eine 'Geruchsbelästigung' nicht mehr zu erwarten. 8. Dies kann so oft wiederholt werden bis der Leim aufgebraucht ist. Keinesfalls eine 'neue' Mischung mit einer 'alten' Mischung zusammenbringen/vermischen. Es ist auf Sauberkeit zu achten, keine Fremdstoffe, Staub, Späne, o.ä. in den Leim bringen. Gefäße vor einer erneuten Verwendung reinigen und desinfizieren (z.B. mit SPIRITUS). Material (Mischung) ist in Lösung befindliche Gelatine (Proteine), diese sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Vorgenannte Mikroorganismen können, wenn die Gelatine zu lange in Lösung steht, die hervorragenden Eigenschaften zerstören und die Verleimungen werden ggf. nicht den Erwartungen entsprechen. Umgekippter Leim ist auch durch zunehmend strengen Geruch zu identifizieren. Anwendung: Empfohlene Verarbeitungstemperatur: +50°C Wie bei einem Weißleim empfehlen wir einen beidseitigen Leimauftrag, um die Benetzung zu gewährleisten. Um das Holz richtig zu benetzen, darf der Leim nicht zu dickflüssig sein. Viskosität verringern: Durch Zugabe von etwas Wasser wird der Leim dünnflüssiger. Viskosität erhöhen: Erwärmung über längere Zeit lässt das Wasser verdunsten, der Leim wird dicker. Das Holz vor der Verleimung gleichmäßig erwärmen, Heißluftföhn, Heizdecke oder Heißpresse verwenden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn das Holz und das Werkzeug ebenfalls eine Temperatur von +50°C aufweisen. Das Holz darf nicht zu kalt sein, der Leim geliert sonst ohne eine Verbindung aufzubauen. Keinen normalen metallgebundenen Pinsel verwenden. Edelstahl, Kunststoff oder schnurgebundene Pinsel verwenden. Pressen/Zwingen/Spannen: Vor dem Verpressen das Holz und den Leim nicht abkühlen lassen. Ähnlich wie bei Weißleim sollen entlang der Leimfuge kleine Leimperlen austreten, dies zeigt an, dass hier die korrekte Menge Leim verwendet wurde. Überschüssiger Leim kann sofort oder auch später mit heißem Wasser (nassen Lappen) entfernt werden, nach endgültiger Aushärtung nur noch mechanisch. Bereits die erkaltete Leimfuge hat aufgrund der extrem hohen Anfangshaftung eine Festigkeit, die bei Weißleimen erst nach Stunden erreicht wird. Ist der Hautleim nach einigen Tagen getrocknet, ist die überragende Festigkeit gegeben, trotzdem bleit die Leimfuge wie auch das Holz restelastisch. Die zu verflüchtigenden Bestandteile (das Wasser) müssen zunächst von der Leimfuge in das Holz abwandern. Erst wenn das Wasser/die Feuchtigkeit das Holz restlos verlassen hat, ist auch diese Verleimung - ähnlich wie bei Weißleimen - endgültig abgeschlossen.

Inhalt: 25 Kilogramm (9,21 €* / 1 Kilogramm)

Varianten ab 9,13 €*
230,22 €*